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Honigpreis berechnen: Rechner für Imker

Was kostet dich ein Glas Honig wirklich? Meist mehr, als du denkst. Trag deine Völkerzahl, Ernte, Fixkosten, Verpackung und Arbeitszeit unten ein — der Rechner zeigt dir sofort deine Selbstkosten je Kilo und je Glas, plus einen empfohlenen Verkaufspreis mit Gewinnaufschlag. Alle Formeln stehen offen darunter, nichts wird geraten.

Keine Anmeldung nötig. Alle Werte bleiben nur in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.

Eingabe

Vorbelegt mit 0. Beispiel: Anschaffung 1.500 € über 8 Jahre abgeschrieben = 188 €/Jahr.

Auf 0 setzen, wenn du deine eigene Zeit nicht einrechnen willst.

25 %

Puffer für schlechte Trachtjahre, Völkerverluste und Investitionen — kein Zusatzgewinn auf den Stundenlohn.

Ergebnis
Selbstkosten je kg
0,00 €
Selbstkosten je Glas
0,00 €
Empfohlener Verkaufspreis je Glas
0,00 €
Selbstkosten × (1 + Gewinnaufschlag)
Jahresübersicht
Gesamternte 0 kg Gläser gesamt 0 Gesamtkosten (Jahr) 0,00 € Erlös bei Direktverkauf 0,00 € Gewinn-Puffer (Jahr) 0,00 €
■ Marktvergleich

Was andere Imker verlangen

Zum Einordnen deiner Kalkulation — der Marktschnitt aus unserer Eigenerhebung.

Marktschnitt fürs 500-g-Glas
7,95 €
15,90 €/kg · Median über 96 Imkereien
Spanne nach Sorte
15 – 22 €/kg
Rapshonig am günstigsten, Akazie und Kastanie am teuersten

Das sind beobachtete Marktpreise, keine Preisempfehlung — was für dich passt, hängt von deinen Kosten, deiner Sorte und deiner Lage ab. Alle Zahlen und die Methode im Honigpreis-Report 2026.

So rechnen wir

  1. Gesamternte (kg) = Völker × Ernte je Volk
  2. Arbeitskosten (Jahr) = Völker × Arbeitsstunden je Volk × Stundenlohn
  3. Gesamtkosten ohne Verpackung = Fixkosten + (Völker × variable Kosten je Volk) + Arbeitskosten
  4. Anzahl Gläser = Gesamternte in Gramm ÷ Glasgröße
  5. Gesamtkosten (Jahr) = Gesamtkosten ohne Verpackung + (Anzahl Gläser × Verpackungskosten je Glas)
  6. Selbstkosten je kg = Gesamtkosten (Jahr) ÷ Gesamternte (kg)
  7. Selbstkosten je Glas = Selbstkosten je kg × Glasgröße (in kg)
  8. Empfohlener Verkaufspreis je Glas = Selbstkosten je Glas × (1 + Gewinnaufschlag)
  9. Erlös bei Direktverkauf (Jahr) = Empfohlener Verkaufspreis je Glas × Anzahl Gläser

Alle Zahlen kommen ausschließlich aus deiner Eingabe oben — der Rechner rät nichts und kennt keine Marktpreise. Steuerliche Fragen (Umsatzsteuer, Kleinunternehmergrenze) sind hier nicht eingerechnet.

Welche Kosten vergessen Imker oft?

Meist die, die nicht jedes Jahr auffallen: Ersatz für defekte Rähmchen und Waben, neue Königinnen, Schutzausrüstung, Reinigungsmittel, Mitgliedsbeitrag im Imkerverein und Tierseuchenkasse. Dazu kommt der Bienenverlust selbst — verlorene Völker (Varroa, harter Winter, entkommene Schwärme) kosten Ersatzvölker oder Ableger, ohne dass dafür ein Cent Honig zurückkommt. Wer diese Posten nicht mitrechnet, kalkuliert zu knapp. Eine ausführliche Übersicht typischer Kostenblöcke bei der Direktvermarktung steht im Artikel Honig verkaufen.

Wie viel Arbeitszeit steckt in einem Glas?

Mehr, als die meisten schätzen. Volksdurchsicht über die Saison, Schwarmkontrolle, Schleudern, Abfüllen, Etikettieren, Verkauf am Marktstand oder Ab-Hof — das summiert sich Volk für Volk. Trägst du deine Stunden oben ehrlich ein, siehst du sofort, wie stark sich dein Stundenlohn im Preis je Glas niederschlägt. Wer die eigene Zeit mit 0 € bewertet, verschenkt sie faktisch an die Kundschaft.

Warum ist der 08/15-Supermarktpreis kein Maßstab?

Weil es ein anderes Produkt zu anderen Bedingungen ist. Günstiger Mischhonig aus Großabfüllung entsteht unter Produktionsbedingungen, die mit einer kleinen Hobby- oder Nebenerwerbsimkerei nichts gemein haben — andere Mengen, andere Lohnkosten, andere Herkunft. Dein selbst berechneter Preis oben bildet deine echten Kosten ab, nicht das Regal im Discounter. Was sich beim Verkauf an den Großhandel realistisch erzielen lässt und warum das meist deutlich unter dem Direktverkauf liegt, erklärt Honig an Großhandel verkaufen. Was Kundinnen und Kunden für ein Glas vom Imker üblicherweise erwarten, beleuchtet Was kostet Honig vom Imker? aus der Käufersicht.

Häufige Fragen

Was kostet ein Glas Honig in der Produktion mindestens?
Das hängt von deinen Fixkosten, deiner Ernte und deinem Stundenlohn ab — dafür gibt es keine pauschale Zahl. Trag deine eigenen Werte oben in den Rechner ein, dann siehst du deine Selbstkosten je Glas sofort.
Muss ich meine Arbeitszeit wirklich mit einrechnen?
Wenn du ehrlich kalkulieren willst, ja. Viele Imker rechnen nur Zucker und Gläser, aber nicht die eigenen Stunden — dabei macht die Arbeitszeit oft den größten Teil der Kosten aus.
Wie hoch sollte mein Gewinnaufschlag sein?
Das entscheidest du. Der Aufschlag im Rechner ist gedacht als Puffer für schlechte Trachtjahre, Völkerverluste und künftige Investitionen — nicht als zusätzlicher Gewinn oben auf deinen Stundenlohn.
Woher weiß ich, ob mein berechneter Preis am Markt funktioniert?
Das kann kein Rechner beantworten — Preise schwanken regional stark, je nach Lage, Sorte und Vermarktungsweg. Der Rechner zeigt deine Kosten-Untergrenze; ob der Markt mehr hergibt, siehst du nur vor Ort.

Dieser Rechner ist eine Kalkulationshilfe, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Er kennt keine Marktpreise und macht keine Aussage zu Kleinunternehmergrenze, Umsatzsteuer oder Buchführungspflichten — dafür ist dein Steuerberater oder die zuständige Landwirtschaftskammer die richtige Anlaufstelle.