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Honiggläser kaufen: Preise 2026 im Vergleich für Imker

Ein 500-g-Honigglas mit Deckel kostet 2026 zwischen 0,35 und 0,90 Euro. Wo die Staffel wirklich springt, was der Deckel ausmacht und was je Kilo Honig bleibt.

Mit KI erstellt · Herausgeber: Sascha Ardeleanu ·
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Der Honigpreis-Rechner kalkuliert deinen kostendeckenden Glaspreis — inklusive Arbeitszeit, Gläser und Standkosten.

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Honiggläser im Regal

Ein 500-g-Honigglas mit Deckel kostet 2026 zwischen 0,35 und 0,90 Euro. Die Spanne macht fast nur die Bestellmenge aus: 108 Gläser kosten bei einem deutschen Händler 0,69 Euro je Stück, eine ganze Palette 0,40 Euro, lose sogar 0,35 Euro. Zwischen 50 und 500 Gläsern ändert sich dagegen kaum etwas.

Alle Preise in diesem Artikel sind Tagespreise vom 11. August 2026. Gläser werden mehrmals im Jahr neu ausgezeichnet. Prüf vor der Bestellung also die aktuelle Liste deines Händlers.

Was kostet ein Honigglas 2026 wirklich?

Ein Händler, ein Produkt, vier Mengen. So sieht die Preisliste für das 500-g-Rundglas TO82 mit Golddeckel aus, frei Haus und inklusive Mehrwertsteuer:

MengeGesamtpreisJe Glas
108 Stück74,52 Euro0,69 Euro
1.452 Stück (halbe Palette)638,88 Euro0,44 Euro
2.244 Stück (ganze Palette)897,60 Euro0,40 Euro
1.936 Stück lose677,60 Euro0,35 Euro

Das ist der ganze Trick an der Glas-Kalkulation. Der Preis fällt nicht gleichmäßig mit der Menge. Er fällt an einer einzigen Kante: der Palette. Wer 108 Gläser kauft, zahlt je Stück fast das Doppelte wie jemand, der lose eine Palette nimmt.

Unsere Honig-Preis-Kalkulation setzt für Glas, Deckel und Etikett 0,40 bis 0,90 Euro je Stück an. Dieser Artikel löst genau diese Spanne auf. Er zeigt, wo im Bestellzettel die 0,40 stehen und wo die 0,90.

Wo springt der Preis — bei 50, 100 oder 500 Gläsern?

Die meisten Imker bestellen 100 oder 200 Gläser und hoffen auf einen Mengenrabatt. Der ist kleiner als gedacht. Beim DIB-Glas 500 g mit Deckel sieht die veröffentlichte Staffel eines deutschen Händlers so aus, jeweils inklusive 19 Prozent Umsatzsteuer und zuzüglich Sonderversand:

  • 12 bis 119 Stück: 0,74 Euro je Glas
  • ab 120 Stück: 0,68 Euro
  • ab 600 Stück: 0,63 Euro
  • ab 2.244 Stück: 0,61 Euro
  • Palette mit 3.168 Stück lose: 0,54 Euro

Von zwölf auf 600 Gläser sparst du elf Cent je Glas. Von 600 auf die volle Palette noch einmal neun Cent. Der große Sprung kommt also nicht bei 100 oder 500 Stück, sondern erst, wenn die Ware lose auf einer Palette kommt und nicht im Karton.

Rechenfalle an der ersten Stufe: 108 Gläser zu 0,74 Euro kosten 79,92 Euro. 120 Gläser zu 0,68 Euro kosten 81,60 Euro. Für zwölf Gläser mehr zahlst du 1,68 Euro. Wer knapp unter einer Staffelgrenze bestellt, verschenkt Geld.

Schau dir vor jeder Bestellung an, wo die nächste Stufe liegt. Meist ist der Sprung darüber billiger als die Ersparnis darunter.

Neutralglas oder DIB-Glas — was kostet mehr?

Im Einkauf liegt das DIB-Glas etwas höher. Das Neutralglas kostet bei 108 Stück 0,69 Euro, das DIB-Glas beim Händler mit veröffentlichter Staffel 0,74 Euro in der kleinsten Stufe und 0,68 Euro ab 120 Stück. Die Zahlen kommen von zwei verschiedenen Händlern mit verschiedenen Versandbedingungen. Sie sind deshalb nur grob vergleichbar.

Die kleineren DIB-Größen kosten je Glas weniger: Das 250-g-Glas gibt es ab 0,59 Euro. Das 30-g-Glas kommt als Tray mit 60 Stück für 39,90 Euro. Ob das Gläschen als Gastgeschenk sinnvoll ist, entscheidet nicht der Stückpreis, sondern der Preis je Kilo Honig — dazu weiter unten mehr.

Der wichtigere Unterschied liegt nicht im Einkauf, sondern an der Kasse. Was das Glas im Einkauf kostet, steht hier. Was es am Verkaufspreis ändert, haben wir an 138 Betrieben gemessen: DIB-Glas oder Neutralglas.

Was kostet der Deckel — und was kostet der Nachkauf?

Der Deckel taucht in keiner Kalkulation auf, weil er meist im Glaspreis steckt. Ein Händler listet dieselbe Palette aber mit und ohne Deckel. Damit lässt sich der Deckel sauber herausrechnen:

  • 2.244 Gläser mit Deckel: 897,60 Euro, also 0,40 Euro je Glas
  • 2.244 Gläser ohne Deckel: 807,94 Euro, also 0,36 Euro je Glas
  • Anteil des Deckels: 0,04 Euro

Bei den 1.936 losen Gläsern ist es dasselbe Bild: 0,35 Euro mit Deckel, 0,32 Euro ohne, macht 0,03 Euro für den Deckel.

Drei bis vier Cent — solange er mitkommt. Einzeln nachgekauft kostet derselbe Deckel ein Vielfaches:

  • Twist-off-Deckel gold: ab 0,08 Euro
  • neutraler Deckel für das 500-g-Glas: ab 0,09 Euro
  • DIB-Deckel in Deutschland: ab 0,13 Euro
  • DIB-Deckel in Österreich: 0,19 bis 0,25 Euro

Wer Gläser bewusst ohne Deckel bestellt, weil sie billiger sind, zahlt am Ende oft mehr. Das rechnet sich nur, wenn die passenden Deckel schon im Regal stehen.

Für das DIB-Glas kommen Deckeleinlagen dazu, die es getrennt gibt: 120 Stück für 5,90 Euro sind 0,049 Euro je Stück, 600 Stück für 19,46 Euro nur noch 0,032 Euro. Auch hier gilt dieselbe Regel wie beim Glas: Die größere Packung ist die billigere.

Welche Glasgröße ist je Kilo Honig am günstigsten?

Je Glas gerechnet ist das kleine Glas billig. Je Kilo Honig gerechnet ist es das teuerste, was du kaufen kannst. Beim selben Händler, Glas und Deckel zusammen:

GlasgrößePreis je GlasKosten je Kilo Honig
500 g0,69 Euro1,38 Euro
500 g0,40 Euro0,80 Euro
500 g0,35 Euro0,70 Euro
250 g0,59 Euro2,36 Euro
250 g0,34 Euro1,36 Euro
250 g0,30 Euro1,20 Euro
125 g0,36 Euro2,88 Euro
125 g0,27 Euro2,16 Euro

Der Kernsatz dieser Tabelle: Das 250-g-Glas kostet je Kilo Honig ziemlich genau das Doppelte des 500-g-Glases. Das kleine Glas ist nicht falsch — es verkauft sich am Marktstand oft besser und trägt einen höheren Kilopreis. Es muss ihn aber auch tragen. Wer 250-g-Gläser zum halben Preis des 500ers verkauft, verdient daran messbar weniger.

Wer diese Zahlen in den eigenen Glaspreis einrechnen will, muss Glas, Deckel, Etikett und Arbeitszeit zusammenziehen. Der Honig-Preisrechner von Hofwerk unter hofwerk.app/preisrechner/honig rechnet das durch, ohne Konto und ohne Zahlungsdaten.

Was kostet der Gewährverschluss?

Wer das DIB-Glas nutzt, braucht den Gewährverschluss. Er ist im Grunde ein zweites Etikett und hat eine eigene Preisliste. Je Stück gerechnet sieht das laut Preisliste des Deutschen Imkerbunds mit Stand Juli 2025 so aus:

  • ungummiert, ohne Adresseindruck, ab 100 Stück: 5,70 Euro, also 0,057 Euro je Stück
  • gummiert, ohne Adresseindruck, ab 100 Stück: 6,70 Euro, also 0,067 Euro je Stück
  • gummiert, mit Adresseindruck, ab 1.000 Stück: 66,80 Euro, also 0,067 Euro je Stück
  • selbstklebend von der Rolle, ab 1.000 Stück: 108,96 Euro, also 0,109 Euro je Stück
  • selbstklebend auf DIN-A4-Bogen, 240 Stück: 65,40 Euro, also 0,273 Euro je Stück

Zwischen der gummierten Variante und dem A4-Bogen liegt Faktor vier bis fünf. Wer viel abfüllt und trotzdem den Bogen bestellt, zahlt für Bequemlichkeit.

Dazu kommen die Eindrucke, jeweils je Bestellposition: Sorteneindruck 2,38 Euro, der Eindruck „Pfand-/Mehrwegglas | Roter Punkt“ ebenfalls 2,38 Euro, EAN oder GTIN 4,76 Euro und ein Bildzeichen oder Logo 23,80 Euro. Ab 500 Stück fällt eine Versandpauschale von 5,95 Euro an. Ob die Preise netto oder brutto gemeint sind, sagt die Liste nicht — frag im Zweifel nach.

Lohnt sich Pfand und Glasrückgabe überhaupt?

In Deutschland gibt es kein gesetzliches Pfand auf Honiggläser: § 31 VerpackG erfasst ausschließlich „mit Getränken befüllten Einweggetränkeverpackungen“ und nennt dort mindestens 0,25 Euro. Honig ist kein Getränk. Für Österreich haben wir keine entsprechende Regelung geprüft — im Zweifel selbst nachsehen. Wer auf sein Glas Pfand nimmt, tut das freiwillig; es ist eine private Abmachung zwischen dir und deinem Kunden.

Rechnen musst du sie trotzdem. In unserer Erhebung liegt der übliche Betrag bei 0,50 Euro je Glas — Median der 13 Betriebe, die überhaupt ein Pfand ausweisen, also eine schmale Basis und keine Vorgabe. Ein neues Glas von der Palette kostet dich 0,40 Euro. Du zahlst dem Kunden also mehr zurück, als dich das Glas neu kostet. Dazu kommen Spülen, Sichten und Lagerplatz.

Und der Deckel geht ohnehin nicht mit zurück in den Verkauf. Die Dichtung schließt nach dem ersten Öffnen nicht mehr zuverlässig. Ein neuer Deckel kostet einzeln ab 0,08 Euro. Rechne ihn bei jedem zurückgenommenen Glas dazu.

Darf ich ab 12. August 2026 noch „Pfandglas“ aufs Glas drucken?

Hier ändert sich gerade etwas, das viele Preislisten noch nicht abbilden. Die europäische Verpackungsverordnung PPWR, die Verordnung (EU) 2025/40, sagt in Artikel 71: „Sie gilt ab dem 12. August 2026.“

Der Deutsche Imkerbund schreibt dazu am 7. August 2026: „Nach derzeitiger Auslegung der PPWR darf die Bezeichnung ‚Pfandglas‘ nur verwendet werden, wenn tatsächlich eine Teilnahme an einem kommerziellen Pfandsystem besteht.“ Der Verband empfiehlt stattdessen den Eindruck „Mehrwegglas“.

Praktisch heißt das: Bevor du Gewährverschlüsse mit einem Pfand-Eindruck bestellst, klär, welcher Text auf deine Verschlüsse soll. Der Eindruck kostet je Bestellposition 2,38 Euro — die Entscheidung ist also billig. Tausend Verschlüsse mit einem Aufdruck, den du nicht mehr verwenden willst, liegen dagegen im Regal.

Das ist die Auslegung des Verbands und keine Rechtsberatung. Was für deinen Betrieb gilt, klärst du mit deiner zuständigen Stelle.

Was kostet das Glas zusätzlich an Verpackungslizenz?

Auf jedes Glas, das befüllt zum Endverbraucher geht, kann eine Systembeteiligung fällig werden. Deutschland und Österreich regeln das unterschiedlich.

In Deutschland hängt die Systembeteiligung daran, ob du als Hersteller im Sinne des Verpackungsgesetzes giltst. Der Deutsche Imkerbund ordnet das so ein: „Diejenigen Imkerinnen und Imker, die ihre Imkerei als Liebhaberei betreiben (bis zu 30 Bienenvölker), sind nach den Maßstäben des deutschen Einkommenssteuerrechts als nicht gewerbsmäßig tätig eingestuft.“ Das ist ein steuerliches Kriterium, keine Schwelle im Verpackungsgesetz — ob dich die Registrierungspflicht trifft, klärst du für deinen Betrieb. Der Verband schreibt weiter, die Pflichten zur Systembeteiligung mit Registrierung und Mengenmeldung bei LUCID blieben beim gewerblich tätigen Imker, „sofern eine Registrierungspflicht nach dem Verpackungsgesetz besteht“. Wichtig für die Glaswahl ist noch ein zweiter Satz des Verbands: „Eine Vorlizenzierung der 500g und 250g Imker-Honiggläser erfolgt nicht durch den D.I.B.“

In Österreich gibt es keine vergleichbare Einordnung nach Betriebsgröße. Für Haushaltsverpackungen gilt die Systemteilnahmepflicht. Die WKO schreibt dazu: „Sammel- und Verwertungssysteme können pauschale Lösungen für insgesamt nicht mehr als 1.500 kg Haushaltsverpackungen … anbieten.“ Die 1.500 kg sind damit die Obergrenze, bis zu der ein System pauschal abrechnen darf — keine Menge, unter der die Teilnahmepflicht entfiele.

Ein Rechenbeispiel, damit die 1.500 kg greifbar werden — mit einer Annahme, die du selbst prüfen solltest: Für ein 500-g-Honigglas nennt ein Hersteller ein Leergewicht von 215 g. Rechnet man ausschließlich mit diesem Glas, entsprechen 1.500 kg rund 7.000 Gläsern im Jahr. Das ist eine Überschlagsrechnung mit einem einzigen Herstellerwert, kein Branchenmittel und keine Grenze.

Wie viel Honig verschenkst du beim Abfüllen?

Der teuerste Posten am Glas ist nicht das Glas. Es ist der Honig, der zu viel drin ist.

In Deutschland regelt § 9 der Fertigpackungsverordnung die Füllmenge — Österreich hat eine eigene Regelung, die wir hier nicht geprüft haben. Der Mittelwert der Füllmengen darf die Nennfüllmenge nicht unterschreiten. Je Einzelpackung sind Minusabweichungen erlaubt: bei 300 bis 500 g drei Prozent, bei 500 bis 1.000 g 15 Gramm, bei 200 bis 300 g neun Gramm. Höchstens zwei Prozent der Packungen dürfen diese Abweichung überschreiten.

Viele füllen deshalb mit Sicherheitsaufschlag ab. Zehn Gramm mehr je Glas klingen nach nichts. Auf 1.000 Gläser sind das 10 Kilo Honig. Bei 17 Euro je Kilo — dem Median aus unserem Honigpreis-Report 2026 mit 138 ausgewerteten Imkereien — sind das 170 Euro.

Zum Vergleich: Der Sprung vom 108er-Karton auf die Palette bringt dir bei 1.000 Gläsern 290 Euro. Das ist dieselbe Größenordnung. Über die Staffel reden alle, über die zehn Gramm redet niemand. Eine geeichte Waage und ein ruhiger Abfülltag sparen dir also ähnlich viel wie die große Bestellung. Wie du sauber abfüllst und lagerst, steht im Beitrag Honig abfüllen und lagern.

Warum verschicken viele Händler gar keine Gläser?

Glas ist schwer, sperrig und geht kaputt. Zwei österreichische Händler schreiben es offen auf ihre Seite: „KEIN GLÄSERVERSAND“ beim einen, „Kein Versand möglich, außer Palettenweise! Nur Abholung im Geschäft“ beim anderen. Und auch beim deutschen Händler aus der ersten Tabelle beginnt „frei Haus“ erst ab 108 Stück.

Das erklärt das Preisniveau in Österreich bei kleinen Mengen. Dort kostet das Imkerbund-Glas bei Einzelabnahme 0,80 Euro in 250 g, 0,90 Euro in 500 g und 1,00 Euro in 1000 g, jeweils inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer. Ein 500-g-Glas mit 410 ml und TO82 liegt bei einem anderen österreichischen Anbieter bei 0,79 Euro.

Eine veröffentlichte Mengenstaffel haben wir bei keinem österreichischen Händler gefunden. Dort gilt meist der Kartonpreis auf Anfrage. Wer in Österreich günstig einkaufen will, fragt diesen Preis aktiv ab oder organisiert eine Sammelbestellung im Verein und holt gemeinsam ab. Das ist kein Umweg, sondern der übliche Weg — die Anfahrt teilt sich auf viele Gläser auf.

Was heißt die Glaswahl für dein Etikett?

Mit dem Glas legst du fest, wie groß dein Etikett werden darf. Für das Standard-500-g-Glas nennt der Hersteller 405 ml Volumen, 84 mm Durchmesser und 93,2 mm Höhe. Im selben Datenblatt steht der Satz, den kaum jemand liest: „405 ml für Etikettenbreite max. 58,7 mm“.

Das ist wenig Platz. Sortenbezeichnung, Gewicht, Los und die Angaben nach LMIV müssen darauf. Wer erst 2.000 Gläser kauft und danach das Etikett entwirft, merkt zu spät, dass der Entwurf nicht passt. Umgekehrt ist es leichter: Erst festlegen, was aufs Etikett muss, dann das Glas dazu wählen. Welche Angaben aufs Honigetikett gehören und wie du sie anordnest, zeigt der Beitrag Honig-Etiketten erstellen.

Alle Händlerpreise in diesem Beitrag sind Tagespreise vom 11. August 2026, deutsche Preise inklusive 19 Prozent, österreichische inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer. Bei den Preisen des Deutschen Imkerbunds für Gewährverschlüsse (Stand Juli 2025) sagt die Liste nicht, ob netto oder brutto gemeint ist. Der Beitrag gibt den Stand der öffentlich zugänglichen Quellen vom 11. August 2026 wieder und ersetzt keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Was kostet ein Honigglas 2026?
Ein 500-g-Glas mit Deckel kostet 0,35 bis 0,90 Euro. 108 Stück liegen bei einem deutschen Händler bei 0,69 Euro je Glas, eine volle Palette bei 0,40 Euro, lose bei 0,35 Euro. In Österreich kostet das Imkerbund-Glas bei Einzelabnahme 0,90 Euro. Stand der Preise: 11. August 2026.
Ab welcher Menge wird das Honigglas deutlich billiger?
Erst bei der Palette. Beim DIB-Glas 500 g mit Deckel kosten 12 bis 119 Stück 0,74 Euro, ab 120 Stück 0,68 Euro, ab 600 Stück 0,63 Euro, ab 2.244 Stück 0,61 Euro und die Palette mit 3.168 losen Gläsern 0,54 Euro. Zwischen 50 und 500 Gläsern ändert sich also wenig.
Was kostet der Deckel beim Honigglas?
Im Paket drei bis vier Cent: Dieselbe Palette kostet mit Deckel 0,40 Euro je Glas und ohne Deckel 0,36 Euro. Einzeln nachgekauft kostet ein Twist-off-Deckel ab 0,08 Euro, ein DIB-Deckel ab 0,13 Euro in Deutschland und 0,19 bis 0,25 Euro in Österreich.
Welche Glasgröße ist je Kilo Honig am günstigsten?
Das 500-g-Glas. Es kostet je Kilo Honig 0,70 bis 1,38 Euro. Das 250-g-Glas liegt bei 1,20 bis 2,36 Euro, das 125-g-Glas bei 2,16 bis 2,88 Euro. Das kleine Glas kostet je Kilo Honig also ziemlich genau das Doppelte.
Gibt es ein gesetzliches Pfand auf Honiggläser?
In Deutschland nein: § 31 VerpackG erfasst nur mit Getränken befüllte Einweggetränkeverpackungen, mindestens 0,25 Euro Pfand — Honig ist kein Getränk. Für Österreich haben wir das nicht geprüft. Ein Glaspfand ist deshalb freiwillig, eine private Abmachung zwischen Imker und Kunde.
Darf ich noch Pfandglas auf den Gewährverschluss drucken?
Der Deutsche Imkerbund schreibt am 7. August 2026: Nach derzeitiger Auslegung der PPWR darf die Bezeichnung Pfandglas nur verwendet werden, wenn tatsächlich eine Teilnahme an einem kommerziellen Pfandsystem besteht. Der Verband empfiehlt stattdessen den Eindruck Mehrwegglas. Die PPWR gilt ab dem 12. August 2026.

Quellen

  1. Bienenzuchtbedarf Geller — Gläser frei Haus (Preise, Stand 11.08.2026)
  2. Imkereibedarf Muhr — DIB-Glas 500 g mit Deckel (Staffelpreise)
  3. Imkereibedarf Muhr — Twist-Off-Deckel gold, einzeln
  4. Imkereibedarf Muhr — Neutraler Deckel 500 g, einzeln
  5. Imkereibedarf Muhr — DIB-Deckel 500 g, einzeln
  6. Deutscher Imkerbund — Gewährverschluss-Varianten und Preise (Stand Juli 2025, PDF)
  7. Deutscher Imkerbund — Hinweise zur neuen Verpackungsverordnung (07.08.2026)
  8. PPWR — Verordnung (EU) 2025/40, Artikel 71 (Geltungsbeginn)
  9. § 31 VerpackG — Pfandpflicht für Einweggetränkeverpackungen
  10. § 9 FPackV — Füllmenge von Fertigpackungen
  11. WKO — Information Verpackungsverordnung (Österreich)
  12. Imkereifachhandel Neubersch — Honiggläser (AT-Preise)
  13. Imkerei Seiringer — Imkerbund-Honigglas 410 ml TO82
  14. Lipfert Glas — Datenblatt 500-g-Honigglas 405 ml, 82TO

Eigene Beobachtung: Eigene Erhebung: Median 17 Euro je Kilo Honig aus 138 öffentlich gelisteten deutschen Imkereien; Pfandbetrag 0,50 Euro je Glas als Median von 13 Betrieben mit Pfandangabe (schmale Basis).

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Hinweis: Dieser Artikel fasst öffentlich zugängliche Quellen zusammen und ist keine Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben zu Kennzeichnungspflichten basieren auf der jeweils zitierten Fassung der Honigverordnung, des LMIV (EU 1169/2011) und nationaler Umsetzungsgesetze. Vor Produktionsentscheidungen empfehlen wir Rücksprache mit der zuständigen Landwirtschaftskammer oder einem Lebensmittelrechtler. Stand der hier zitierten Quellen: 15. August 2026.

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