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Imkerdichte 2026: Wo Deutschlands Imker wirklich sitzen

Bayern und Baden-Württemberg führen, Berlin und Hamburg bilden das Schlusslicht: rund 137.000 organisierte Imker auf die Bundesländer verteilt.

Mit KI erstellt · Herausgeber: Sascha Ardeleanu ·
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Kniender Imker arbeitet mit Werkzeug an seinen Beuten

Bayern und Baden-Württemberg haben die meisten Imker — nicht nur absolut, sondern auch je Einwohner. Am dünnsten besetzt sind Berlin und Hamburg. Und das oft vermutete Ost-West-Gefälle? Gibt es kaum: Die ostdeutschen Länder liegen im soliden Mittelfeld. Wir haben rund 137.000 organisierte Imker — die Mitglieder des Deutschen Imkerbunds und seiner Landesverbände — auf die 16 Bundesländer verteilt und ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt.

Wo sitzen die meisten Imker je Einwohner?

Absolute Zahlen sagen vor allem, wo viele Menschen wohnen. Spannender ist die Dichte: Wie viele Imker kommen auf 10.000 Einwohner? Auf der Karte ist das eingefärbt — je dunkler, desto dichter.

■ Imker je 10.000 Einwohner
BW 24 BY 26 BE 4 BB 12 HH 6 HE 20 MV 11 NI 19 NW 11 RP 16 SL 22 ST 11 SN 11 SH 12 TH 15
Imker je 10.000 Einwohner
Bayern 26
Baden-Württemberg 24
Saarland 22
Hessen 20
Niedersachsen 19
Rheinland-Pfalz 16
Thüringen 15
Brandenburg 12
Schleswig-Holstein 12
Mecklenburg-Vorpommern 11
Nordrhein-Westfalen 11
Sachsen-Anhalt 11
Sachsen 11
Hamburg 6
Berlin 4
Bremen: in Niedersachsen miterfasst

rund 137.000 organisierte Imker (D.I.B.-Mitglieder), geteilt durch die Einwohnerzahl je Bundesland

So liest du die Karte: „26” heißt 26 organisierte Imker je 10.000 Einwohner. Bayern führt damit klar, gefolgt von Baden-Württemberg (24) und dem Saarland (22) — den klassischen Imker-Hochburgen im Süden und Südwesten. Ganz unten stehen mit deutlichem Abstand die beiden Stadtstaaten.

Die Rangliste je Einwohner

■ Imker je 10.000 Einwohner, nach Bundesland
7 14 21 28 Bayern 26 Baden-Württemberg 24 Saarland 22 Hessen 20 Niedersachsen 19 Rheinland-Pfalz 16 Thüringen 15 Schleswig-Holstein 12 Brandenburg 12 Mecklenburg-Vorp. 11 Sachsen-Anhalt 11 Sachsen 11 Nordrhein-Westfalen 11 Hamburg 6 Berlin 4

je 10.000 Einwohner · rund 137.000 organisierte Imker · Bremen in Niedersachsen enthalten

Kein Ost-West-Gefälle — der Süden führt, die Städte hinken

Das ist das eigentlich Überraschende: Ein Ost-West-Muster gibt es nach den echten Mitgliederzahlen praktisch nicht. Thüringen (15), Brandenburg (12), Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (je 11) liegen mittendrin — etwa gleichauf mit Nordrhein-Westfalen. Thüringen ist sogar dichter besetzt als Schleswig-Holstein.

Zwei ganz andere Muster prägen die Karte:

  • Der Süden imkert am meisten. Bayern und Baden-Württemberg sind die traditionellen Hochburgen, das Saarland und Hessen folgen dicht. Hier hat die Imkerei die längste Tradition und die dichtesten Vereinsstrukturen.
  • Stadtstaaten liegen unten — aus Rechen-, nicht aus Interessengründen. In Berlin und Hamburg wird durchaus lebhaft geimkert, gerade in der Stadt. Nur teilt man die Imker eben durch sehr viele Einwohner auf engem Raum. Das drückt die Dichte, sagt aber nichts über die Begeisterung fürs Hobby.

Warum reine Verzeichnisse in die Irre führen

Man könnte versucht sein, die Imkerdichte aus Online-Verzeichnissen abzuleiten — also zählen, wie viele Imker sich irgendwo als Verkaufsstelle eintragen. Das führt aber gründlich in die Irre: Nur ein kleiner Teil der Imker vermarktet öffentlich sichtbar, und wie viele das tun, hängt stark von regionalen Vereinsgewohnheiten ab, nicht von der tatsächlichen Zahl der Imker. Deshalb basiert diese Karte bewusst auf den offiziellen Mitgliederzahlen der Imker-Verbände — das ist die belastbarste öffentlich verfügbare Grundlage.

Wie ehrlich sind diese Zahlen?

Ganz transparent: Es sind gute Näherungswerte, keine amtliche Statistik auf die Person genau.

  • Erfasst sind die im Deutschen Imkerbund organisierten Imker — nach dessen eigener Schätzung rund 96 Prozent aller Imker in Deutschland. Ein kleiner Rest ist in anderen Verbänden oder gar nicht organisiert.
  • Die Zahlen der Landesverbände stammen aus leicht unterschiedlichen Jahren (überwiegend 2021 bis 2026).
  • Zwei Länder tragen eine Schätzung: Der Imkerverband Rheinland reicht über die Grenze von NRW nach Rheinland-Pfalz — wir haben ihn im gängigen Verhältnis aufgeteilt. Und Bremen wird gemeinsam mit Weser-Ems in Niedersachsen geführt.

An der großen Linie — Süden vorn, Osten im Mittelfeld, Stadtstaaten unten — ändern diese Feinheiten nichts.

Was das für dich bedeutet

Für Imker, die Honig verkaufen wollen, steckt darin eine praktische Erkenntnis:

  • Im dichten Süden (Bayern, Baden-Württemberg) ist mehr los — mehr Kollegen, aber auch mehr Nachfrage und eingespielte Absatzwege. Abgrenzung über Sorte, Bio oder einen gepflegten Hofladen zählt hier stärker.
  • In dünner besetzten Regionen fällt es leichter, der sichtbare Imker vor Ort zu sein — gerade wenn man den Schritt zu Website oder Wochenmarkt geht, den viele scheuen.

Wie du deinen Honig preislich einordnest, zeigt der Honigpreis-Report 2026 — und wie digital die Imkerei insgesamt ist, steht im Beitrag Wie digital sind Deutschlands Imker?.

Datengrundlage: eigene Aggregation der öffentlich veröffentlichten Mitgliederzahlen des Deutschen Imkerbunds und seiner Landesverbände (rund 137.000 organisierte Imker, Stände überwiegend 2021–2026), verteilt auf die Bundesländer und ins Verhältnis gesetzt zu den amtlichen Einwohnerzahlen des Statistischen Bundesamts (31.12.2024). Es werden ausschließlich zusammengefasste Werte gezeigt, keine einzelnen Betriebe. Keine amtliche Statistik.

Häufige Fragen

In welchem Bundesland gibt es die meisten Imker?
In absoluten Zahlen Bayern mit rund 33.900 organisierten Imkern, gefolgt von Baden-Württemberg (~26.500) und Nordrhein-Westfalen (~19.300). Rechnet man je Einwohner, führt ebenfalls Bayern, dicht gefolgt von Baden-Württemberg und dem Saarland.
Gibt es im Osten weniger Imker?
Nein — anders als es reine Verzeichnis-Daten nahelegen. Nach den offiziellen Mitgliederzahlen liegen die ostdeutschen Flächenländer (Thüringen, Brandenburg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt) im Mittelfeld, etwa gleichauf mit Nordrhein-Westfalen. Am dünnsten besetzt sind die Stadtstaaten Berlin und Hamburg — das ist ein Stadt-Land-Effekt, kein Ost-West-Effekt.
Woher stammen diese Zahlen?
Aus den öffentlich veröffentlichten Mitgliederzahlen des Deutschen Imkerbunds und seiner Landesverbände (zusammen rund 137.000 organisierte Imker), verteilt auf die 16 Bundesländer und mit den amtlichen Einwohnerzahlen des Statistischen Bundesamts ins Verhältnis gesetzt. Nach Schätzung des Deutschen Imkerbunds sind das rund 96 Prozent aller Imker in Deutschland. Keine amtliche Statistik.

Quellen

  1. Deutscher Imkerbund e. V. — Imkerei in Deutschland, Zahlen & Fakten
  2. Statistisches Bundesamt (Destatis) — Bevölkerung der Bundesländer (31.12.2024)

Eigene Beobachtung: Verteilung von rund 137.000 organisierten Imkern (Mitglieder des Deutschen Imkerbunds und seiner Landesverbände) auf die 16 Bundesländer, je 10.000 Einwohner: Bayern (26) und Baden-Württemberg (24) vorn, Stadtstaaten Berlin (4) und Hamburg (6) am Ende; der Osten liegt im Mittelfeld — kein Ost-West-Gefälle.

Transparenz: Mit KI erstellter Artikel

Dieser Beitrag wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Vor der Veröffentlichung laufen automatische Kontrollen — Pflichtfelder, Mindestzahl verlinkter Quellen, Verständlichkeit und eine Liste unzulässiger Werbeformeln. Diese Kontrollen prüfen die Form, nicht den Wahrheitsgehalt; eine inhaltliche Einzelprüfung jedes Artikels durch einen Menschen findet nicht statt. Verantwortlich für die Veröffentlichung (Medieninhaber und Herausgeber): Sascha Ardeleanu. Fehler entdeckt? Kurze Mail an [email protected] — wir sehen uns jede Meldung an und korrigieren berechtigte Fehler nach unserer Korrektur-Richtlinie.

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Hinweis: Dieser Artikel fasst öffentlich zugängliche Quellen zusammen und ist keine Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben zu Kennzeichnungspflichten basieren auf der jeweils zitierten Fassung der Honigverordnung, des LMIV (EU 1169/2011) und nationaler Umsetzungsgesetze. Vor Produktionsentscheidungen empfehlen wir Rücksprache mit der zuständigen Landwirtschaftskammer oder einem Lebensmittelrechtler. Stand der hier zitierten Quellen: 18. Juli 2026.

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